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70 Jahre Auschwitz-Befreiung
27.01.2015 | Kategorie: Pressemitteilung, Kultur |

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedachte der Landtag von Rheinland-Pfalz den Opfern des Nationalsozialismus. Ein Element der Gedenkfeier bildete die Fotoarbeit "Auschwitz heute" des Landauer Künstlers Martin Blume



Das Werk "Fallender Stern" gehört zu Teil 1 der Serie "Auschwitz heute", die zum 27.1.2015 bei Hentrich & Hentrich als Bildband und auf bpb.de als Web Documentary erscheint. (foto: martin blume)

Das Werk "Fallender Stern" gehört zu Teil 1 der Serie "Auschwitz heute", die zum 27.1.2015 bei Hentrich & Hentrich als Bildband und auf bpb.de als Web Documentary erscheint. (foto: martin blume)

Heute vor 70 Jahren befreiten sowjetische Soldaten die rund 7.000 Überlebenden aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Mehr als 1.000.000 Menschen waren allein an diesem Ort ermordet worden – vor allem Jüdinnen und Juden, aber auch Roma und Sinti, Homosexuelle, Behinderte und Andersdenkende. 
 

In der heutigen Plenarsitzung des Landtags wurden Projektionen von Auschwitz-Photografien des Landauer Künstlers Martin Blume gezeigt. Sie sind Teil eines crossmedialen Fotoprojekts der Bundeszentrale für politische Bildung, das in den letzten drei Jahren intensiv von der kulturpolitischen Sprecherin unserer Landtagsfraktion, Ruth Ratter, begleitet wurde.
  

Die Projektion aus dem Landtag wird heute auch auf vielen Gedenkveranstaltungen in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland gezeigt - beispielsweise an der Universität Landau (19h Festsaal in der Bürgerstarße 23) oder in der ehemaligen Synagoge Deidesheim (19h30 in der Bahnhofstr. 18 in Deidesheim). 
 

Alle Aufnahmen hat Blume seit 2009 auf dem Gelände der drei ehemaligen Konzentrationslager um Oswiecim erstellt. Die komplette Bilderserie von "Auschwitz heute" erscheint heute zum Jahrestag der Befreiung als Bildband (Hardcover sowie Softcover) und als Web Documentary. Bald startet zudem die Ausstellung der Bilder mit Stationen u.a. im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (Heidelberg) und im Memorial and Museum Birkenau (Oswiecim). Wenn Sie Interesse an der Ausstellung haben, können Sie sich gerne hier melden.